Aktionsbündnis Europa Wahl 2009

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ENDSPURT IN KARLSRUHE/ EGGENSTEIN-LEOPOLDSHAFEN / GRABEN-NEUDORF/ETTLINGEN / KARLSRUHE

 

Zahlreiche Einsätze mit den Informationständen der Europa-Union in den letzten Tagen vor der Wahl, in Karlsruhe auf dem Marktplatz, an der Rheinfähre in Eggenstein-Leopoldshafen, beim Europafest in Graben-Neudorf, beim Europafest in Ettlingen. Dazu gehörten auch Podiumsdiskussionen, Vorträge in Schulen  und Beratung von Kandidaten gehörte dazu.

Der Abschluß der Veranstaltungen war unser Informationsstand auf dem Karlsruher Marktplatz an diesem Samstag, 06.Juni 2009. Zeitgleich mit einer Groß- Veranstaltung der Grünen  sowie einigen kleineren Ständen von SPD , FDP und der Linken  profitierten wir von den vielen Passanten und Interessenten auf dem Marktplatz. Ziel war es wie bisher , gegen die ungünstigen Prognosen hinsichtlich der Wahlbeteiligung anzukämpfen. Die Vertretungen der Europäischen Kommission, des Europäischen Parlaments, des Bundespressamtes, des Europarates hatten uns in mehreren Lieferungen mehr als 1000 Kilogramm an Informationsmaterial angeliefert, die von unseren Besuchern dankbar angenommen wurden. Mit großem Engagement hatten unsere erfahrenen Standbesatzungen, die weder Hitze Kälte noch Regen am letzten Tag erschüttern konnten,im Lauf der letzten Wochen ihr Bestes gegeben, um alle Wähler ausrechend mit Material zu versorgen. Ihnen allen vorab ein herzliches Dankeschön

 

 

 

 

Überraschend - vielleicht aber nicht ganz realistisch ,weil situationsabhängig - waren heute, am 06.06.2009 die Ergebnisse der Befragungen der Bürger, von denen wir wissen wollten, ob Sie am gehen werden. Erfreuliches Ergebnis: Mehr als 96 % der Befragten vor Ort erklärten, dass Sie am Sonntag zur Wahl gehen werden.

Erfreulich auch ie große Beteiligung an unserem diesjährigen Europaquiz. Mehr als 200 ausgefüllte Fragebögen, davon 170 richtige Komplettlösungen (Nachhilfen durch unsere Mitarbeiter waren erlaubt!!)wanderten in die Lostrommel.

 

Hier die heute, am Samstag,06.Juni 2009,gegen 13.00 Uhr am Informationsstand auf Karlsruhes Marktplatz unter rechtsanwaltlicher Aufsicht ( Tanja Grether) und kritischer behördlicher Prüfung ( Herr Schwarzer vom Landratsamt) , ausgelosten Gewinner:

 

 

 

 

1.Harald Klemm aus Graben-Neudorf

2.Jutta Stallbommer aus Bruchsal

3.Annemarie Kübler aus Karlsruhe

4.Elsbeth Mohr Arancihia aus Karlsruhe

5.Gitta Stimpfig aus Karlsruhe

6.Honorata Hickling aus Karlsruhe

7.Michael Zeeb aus Karlsbad

8.Magdalena Tentunian aus Karlsruhe

9.Edelgunde Noll aus Karlsbad

10.Günter R.Wetzel aus Rheinstetten

 

 

Alle Preisträger erhalten einen Gutschein für eine Mitfahrt zum Europäischen Parlament, zum Europarat oder zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg. Herzlichen Glückwunsch allen Gewinnern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wiederholt auch für uns im Einsatz unser lautstarkes Mitglied, die Europafanfare Karlsruhe, die am Europatag in großer Besetzung den Europabus des Staatsministeriums vom Festplatz zum Marktplatz eskortierte. Herzlichen Dank auch an die Polizei der Stadt Karlsruhe, die diesen Aufmarsch an den stark befahrenen Wegkreuzungen absicherte und darüberhinaus als protokollarische Eskorte auf den Marktplatz führte. Ein beeindruckendes Ereignis, das von der Bevölkerung zunächst neugierig, dann aber zustimmend und mit großem Beifall quittiert wurde. Viele verfolgten den Aufmarsch vor der Bühne des Europafestes. Die Besatzung des Informationsbusses war einstimmig der Meinung, dass sie in keiner der 30  Städte, die sie besucht hatten, einen derartigen Empfang erlebt haben. 

Dadurch dass wir gleichzeitig das 60 jährige Jubiläum des Grundgesetzes und das 40 jährige Jubiläum der Städtepartnerschaft Nottingham-Karlsruhe auf dem Marktplatz feierten, war den ganzen Tag über ein großes Besucheraufkommen.

 

Im übrigen sorgte das attraktive Bühnenprogramm des Europafestes mit Tanz, viel Musik und Diskussion für gute Unterhaltung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am letzten Einsatztag, am Samstag 06.Juni 2009 wurden unsere Standbesatzungen prominent verstärkt. Regionale Europakandidaten wie René Repasi von der SPD und Johannes Krug von der CDU waren Gäste bei uns am Stand.  Natürlich waren sie vorrangig um eigene Wahlwerbung bemüht , während unsere Standbesatzungen parteiübergreifend bemüht waren, alle Fragen zur Europawahl zufriedenstellen zu beantworten.

Natürlich fehlte auch unser Vorstandsmitglied MdB Johannes Jung nicht am Stand. Besonders aktiv auch unser Mitglied Sylvia MdB Kotting-Uhl von den Grünen, die mit großem Engagenent für die Europa-Union auf die Interessenten zuging. Zu unserer großen Freude und Überraschung auch der Besuch von MdB Jürgen Trittin an unserem Stand, der sich für unser Engagement herzlich bedankte und es sich nicht nehmen ließ, sich mit unseren Aktiven fotografieren zu lassen.

 

AKTIONSBÜNDNIS PRÄSENTIERTE KANDIDATEN ZUR EUROPAWAHL

Auf dem Bild Gassner, Theurer,Repasi, Rühle, Caspary, Tellkämper (von inks)

 

 

EUROPE DIRECT l und EUROPA-UNION  als Vertreter des Aktionsbündnisses Karlsruhe  zur Europawahl organisierten die lang erwartete und mittlerweile traditionelle Podiumsdiskussion der regionalen Europakandidaten am 19.Mai 2009, um 19.30 Uhr mit Daniel Caspary ( CDU), René Repasi (SPD) , Heide Rühle (GRÜNE), Wilfried Tellkämper (LINKE) und Michael Theurer (FDP).

Die überaus  lebhafte Podiumsdiskussion mit den Kandidaten lieferte auf durchweg hohem Niveau umfassende Informationen zu wichtigen Zukunftsfragen Europas. Im Mittelpunkt leidenschaftlicher Diskussion standen Inhalte und Verfahrensfragen des Lissabon Vertrages, vor allem Aspekte und Einschätzungen der Europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik, vor allem initiiert aus dem Publikum, das  wiederholt kritisch nachfragte. Aber sowohl diese unbegründeten Vorwürfe als auch die Hinweise auf angebliche  Demokratiedefizite des Vertrages  aus Richtung des Vertreters der Linken (Tellkämper) wurden von den anderen Kandidaten unisono und überzeugend entkräftet .Gerade das Gegenteil sei durch den Lissabon-Vertrag gewährleistet: Mehr Demokratie, mehr Transparenz, Beachtung des Subsidiaritätsprinzips , mehr Effizienz, bessere Handlungsfähigkeit Europas, eine weitere Stärkung der Rolle des Europäischen Parlaments. Da können wir den Kandidaten nur zustimmen, das wollen wir alle. Der gegenwärtige Zustand ist mehr als unbefriedigend.

Als Dr. Gaßner , der routinierte  Moderator dieser überzeugenden politischen Auseinandersetzung nach fast 2 stündiger Diskussion den Teilnehmern auf dem Podium aber auch aus dem Zuschauerraum herzlich dankte, waren sich alle einig, dass diese Veranstaltung zu besserem Verständnis politischer Vorgänge in und um Europa beigetragen hat. Mit Recht können wir alle auf eine größerer Wahlbeteiligung am 07.Juni 2009 hoffen.

 

Veranstaltungsort war : Regierungspräsidium Karlsruhe am Rondellplatz, Karl-Friedrich Straße 17, 76133 Karlsruhe im Meidinger Saal.

  

KARLSRUHE MACHT MOBIL FÜR EUROPA - WÄHLEN GEHEN

 

KARLSRUHE GEHT VORAN -  UNSER ZIEL:

STEIGERUNG DER WAHLBETEILIGUNG BEI DER EUROPAWAHL 2009 UM 10 %

Wir , das Aktionskomitee Europawahl 2009, wollen die Wahlbeteiligung in der Stadt Karlsruhe und in den Städten und Gemeinden des Landkreises Karlsruhe um 10 % steigern.

Dieses Ziel soll im Mittelpunkt all unserer Anstrengungen und Initiativen stehen. Zu diesem Zweck haben wir am 09.Dezember 2008 ein Aktionsbündnis im Regierungspräsidium Karlsruhe gegründet, ein Aktionsbündnis als ein  weit gespanntes Netzwerk , das die Städte und Gemeinden, die zuständigen öffentlichen Verwaltungen, Parlamentarier, Politiker aller Parteien, Vertreter der Bildungseinrichtungen , aber auch jeden interessierten Mitbürger im Aktionsbündnis verbindet. Zur Mitwirkung in dieser Kampagne ist jedermann herzlich willkommen . Mit gemeinsamen Anstrengungen und Aktivitäten wollen wir dem Bürger Antworten  geben auf die Frage, warum seine Teilnahme an der Europawahl 2009  besonders wichtig ist.

Mit dieser Internetplattform wollen wir ein Forum für den Gedanken- und Ideenaustausch bieten, Kontakte herstellen und Verbindung zu Akteuren in den Städten und Gemeinden der Kampagne herstellen. Wir vermitteln Ideen und Initiativen , wollen sie hier präsentieren und zur Nachahmung anregen.

Sie soll aber auch Platz bieten für die Kandidaten dieser Region die unsere Kampagne unterstützen.Wir wollen und werden Sie ihnen hier an dieser Stelle als unsere Mitglieder präsentieren.

Spezielle Informationen zur Europa-Wahl finden Sie unter unserer Rubrik "Zur Europawahl" auf dieser Website.

 

Für Ihre Mitteilungen, Anregungen , Fragen und Vorschläge an unsere email Anschrift : aktionsbuendniseuropa(at)t-online.de  sind wir Ihnen sehr dankbar.

 

Im Namen des Aktionskomitees Europawahl 2009 

Hartmut Lorek

Geschäftsführendes Vorstandsmitglied

Europa - Union - Deutschland,

Kreisverband Karlsruhe Stadt und Land

 

PLAKATE - POSTER FEHLANZEIGE

Auch Günter Jauch steht für Europa zur Verfgung

Oberbürgermeister, Bürgermeister , Ortsvorsteher und viele Kooperationspartener warten auf angekündigte Materialien zur Wahl, um den Bürger auf den Wahltermin aufmerksam zu machen. Leider bisher Fehlanzeige.

Auch die angekündigten Fernsehspots, Flugblätter und sonstige Materialien lassen noch auf sich warten. Wir selbst haben seit einigen Wochen bereits Aufkleber in begrenzter Stückzahl (werden nachgedruckt) verteilt sowie Flyer im Postkartenformat ( noch in größerer Stückzahl verfügbar), die kurz und knapp darstellen, warum "der Bürger" zur Europawahl gehen soll. Sie können verteilt oder ausgelegt werden. Bitte bei Bedarf in unserer Geschäftsstelle abholen (Lorek-Forlenweg 11-76149 Karlsruhe, Tel. 0721/ 784061)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auftaktveranstaltung im Aktionsbündnis :LISSABON - Endstation oder Neubeginn?

MdEP Daniel Caspary und Elke Schrenk
Uwe Hempelmann begrüßt das Podium
ein interessiertes Publikum
Direktor Florian H.Selzen

Regierungspräsidium, Karlsruhe, Europazentrum Baden-Württemberg und Europa-Union Deutschland, Kreisverband Karlsruhe Stadt und Land ,hatten zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung ins Regierungspräsidium am Rondellplatz in Karlsruhe eingeladen.Uwe Hempelmann,Leiter von EUROPE DIRECT, dem Bürgerinformationszentrums im Regierungspräsidium Karlsruhe, freute sich als Gastgeber über die prominente Besetzung des Podiums und die zahlreichen Besucher.Wie erwartet wurden sie nicht enttäuscht. Prof.Dr.Jan Bergmann (Europarechtler, Richter am Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg) umriss präzise und überzeugend die wesentlichen Neuerungen des "Lissabon-Vertrages".Obwohl eher als Sachverständiger gefragt, machte er aus seiner persönlichen Präferenz kein Hehl: Der Reformvertrag  öffne den Weg zu einem handlungsfähigen und schlagkräftigen Europa. Europa wird eine Rechtspersönlichkeit, die zwar nicht alle Symbole des Vorgängerentwurfs offiziell verwenden kann, die Substanz des Verfassungsvertrages bleibt jedoch erhalten. Vor allem die Stärkung des Einflusses der Europaparlamentarier durch Mitbestimmung bei praktisch allen Gesetzgebungsakten aber auch die stärkere Einbeziehung nationaler Parlamente in die EU- Prozesse seien für ihn wesentliche positive Elemente des Vertragsentwurfs. Florian Selzen, Direktor des Europa-Zentrums Baden Württemberg  moderierte mit sicherer Hand die nachfolgende heisse Diskussion zwischen dem Europaabgeordneten Daniel Caspary und Eke Schenk, EU Referentin von ATTAC Stuttgart. "Integration von oben" und "Betrug am Wähler" waren die Schlagworte,mit denen Frau Schrenk ie Argumente der Vertragsgegner plakativ begründete. Sachliche rechtliche Begründungen für ihre Behauptung, dass der Vertrag einer "fatale Weichenstellung" bedeute , blieb sie schuldig. MdEP Caspary erklärte seine Verwunderung über diese haltlosen Behauptungen, betonte in seinen Ausführungen die Notwendigkeit der neuen Transparenz und der demokratische Verbesserungen, die der Reformvertrag einführen wird. Auch die von Frau Schrenk beklagten Entwicklungen und Initiativen in Richtung einer besseren Gemeinsamen Aussen- und Sicherheitspolitik (GASP) sieht er ganz persönlich als einen wichtigen und unverzichtbaren Schritt an. Auch die Schaffung einer gemeinsamen europäische Armee wäre für ihn ein überzeugendes Friedensprojekt, dass auch Skeptiker überzeugen wird. So wie Bürger sich komplexenSystemenmoderner Automobile selbstverständlich anvertraut ohne alle technischen Zusammenhänge zu kennen, so könne der deutsche Bürger in gleicher Weise und guten Gewissens den demokratischen Entscheidungsmechanismen europäischer Institutionen vertrauen.

Die lebhafte Diskusion mit zahlreichen Fragen zu ganz unterschiedlichen Aspekten des europäischen Eigungsprozesses und zu den Inhalten des Reformvertrages bestätigte die Notwendigkeit dieser Veranstaltung und kontinuierliche Informationsangebote über seine Inhalte.

Ein herzliches Dankeschön adressierte Direktor Florian Setzen in Richtung Bundespresseamt für die finanzielle Unterstützung, die diese wichtige Podiumsdiskussion erst möglich machte..

Durch Anklicken des obigen Titels oder der nachstehenden Internetadresse : http://www.europa-zentrum.de

 erreichen Sie die Homepage des Europazentrums Baden-Württemberg.

 

Informationen zur Europawahl Sonntag 07.Juni 2009

1. Vorschlag                                                                                              http://www.wahlen-europa.de 

30 Parteien und sonstige politische Vereinigungen wurden vom Bundeswahlleiter für die Europawahlam 7.Juni 2009 in Deutschland zugelasen.

Auf dieser Homepage werden Kandidaten und Programme vorgestellt. Übersichtlich strukturiert.Was immer Sie über die Wahl wissen wollen oder müssen. Diese Homepage ist eine gute Adresse.

2.Vorschlag.                                                                                                           Mit einem großen Informationsangebot hatte das Europaparlament seine Kampagne für eine höhere Wahlbeteiligung schon vor 3 Wochen eröffnet. Sehen Sie einmal nach auf der Website http://www.europarl.europa.eu/elections2009/default.htm?language=de. Einfach diesen Link anklicken und Sie erhalten umfassende Informationen zum Thema Europawahl 2009.           

 

Abbau von Bürokratimus? Ein Herzensanliegen von BILD-Zeitung und von populistischen " Europapolitikern" wurde erfüllt. Es gibt sie wieder, die Gurkenvielfalt auch bei Salatgurken der Handelsklasse A , sehr zum Ärger der Produzenten und des Handels, die jetzt wieder ganz genau hinschauen müssen beim Verpacken und Zählen von Salatgurken in Transportbehältern. Das ist jetzt nicht mehr so einfach, kostet dafür ein wenig extra. Wenn damit aber ein wichtiges Problem Europa gelöst werden konnte, soll es uns recht sein.                                               

Europa der Vielfalt auch bei Gurken
Parlamentspräsident Gerd Pöttering